Was Kinder online wirklich tun - nach Altersgruppe

Für Eltern

Die meisten Diskussionen ueber Kinder und Bildschirme beginnen bei Annahmen. Dieses Thema praesentiert was grosse Studien tatsaechlich zeigen - nach Altersgruppe, sachlich und nicht alarmistisch.

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Forschungsquellen und ihre Grenzen

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Die wichtigsten deutschen Quellen sind die KIM-Studie (Kinder+Medien, Computer+Internet) fuer 6-13-Jaehrige und die JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) fuer 12-19-Jaehrige, beide jaehrlich vom Medienpedagogischen Forschungsverbund Suedwest (MPFS) herausgegeben.

Diese Studien erfassen Selbstauskunft von Kindern und Jugendlichen sowie Eltern. Das hat Grenzen: Selbstauskunft ueber Bildschirmzeit ist oft ungenau. Elternangaben ueber Kindernutzung weichen systematisch von tatsaechlicher Nutzung ab - Eltern unterschaetzen oft Entertainment-Nutzung, ueberschaetzen Bildungsinhalte.

Die EU-Kids-Online-Studie vergleicht Mediennutzung europaeischer Kinder und ist eine wichtige Ergaenzung. Przybylski und Weinstein haben gezeigt, dass die Messmethoden erheblich auf Ergebnisse einwirken (Przybylski & Weinstein, 2017, Psychological Science).

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