Cybermobbing erkennen ohne paranoid zu werden

Für Eltern

Cybermobbing ist real und seine Auswirkungen sind dokumentiert. Es ist aber nicht dasselbe wie gelegentliche Online-Konflikte. Dieses Thema erklaert die Unterschiede und was Eltern wissen sollten.

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Definition und Abgrenzung

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Cybermobbing unterscheidet sich von gelegentlichem Online-Konflikt durch drei Merkmale: Wiederholung (es passiert nicht einmalig), Ungleichgewicht (eine Seite hat deutlich mehr Macht oder Reichweite), und Absicht zu schaden.

Ein einzelner gemeiner Kommentar ist kein Mobbing. Eine Gruppe die systematisch jemanden ausschliesst, verunglimpft, oder Gerueichte verbreitet - und das ueber Zeit - ist Mobbing.

Kowalski und Kollegen identifizierten verschiedene Formen: Harassment (direkte Belastigung), Outing (Veroffentlichung privater Informationen), Exclusion (gezieltes Ausschliessen), Flaming (aggressive Provokationen) (Kowalski, Giumetti & Schroeder, 2014, Psychological Bulletin).

Praevalenz in Deutschland: Klicksafe und EU-Kids-Online berichten, dass etwa 12-20% der Jugendlichen Cybermobbing erlebt haben. Das ist signifikant aber bedeutet auch, dass 80-88% der Jugendlichen es nicht erleben.

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