Klimamodelle — Wie weiß man, was 2100 passiert?

Verstehen statt Staunen: Wie funktioniert ein Klimamodell — und wie viel kann man ihm wirklich glauben? Abschlusskurs der Reihe. 11 Lektionen, ca. 150 Minuten, kostenlos.

Klimamodelle — Wie weiß man, was 2100 passiert?

Alle 11 Lektionen in Reihenfolge.

Worum geht's eigentlich?

Einstieg: James Hansens Kongress-Aussage 1988 — und wie sich Klimamodelle seitdem verändert haben.

Warum sollte mich das interessieren?

Drei Gründe, warum Klimamodelle mehr sind als Wissenschaft: Entscheidungsgrundlage, Unsicherheitsverständnis, demokratische Mündigkeit.

Die Grundlagen, die du brauchst

Minimum-Vorwissen: Was ein Modell ist, Strahlungshaushalt, Treibhauseffekt. Anker: Aachen im Jahr 2050.

Wie ein Klimamodell funktioniert

Gitterzellen, Zeitschritte, parametrisierte Prozesse, GCMs. Wie Aachens heutige Temperatur simuliert wird.

Vier Arten von Unsicherheit — und was sie bedeuten

Vier Unsicherheitstypen: Anfangsbedingungen, Parameter (Klimasensitivität), Szenarien (SSPs), strukturell. Woher '+3°C für Aachen' kommt.

Was Modelle können und was nicht

Globale (sicherer) vs. regionale Projektionen (unsicherer). Extremereignisse. Kipppunkte als blinder Fleck. Aachen 2050 vollständig erklärt.

Wer macht was? Warum? Wer zahlt?

Hansen, Schmidt, Masson-Delmotte, Stocker, Curry (eingeordnet), Rockström. MPI Hamburg, PIK Potsdam, ECMWF. Staatliche Finanzierung, vorbildlich transparent.

Was ist umstritten? Was wissen wir nicht?

Vier Kontroversen: Unter- oder überschätzen Modelle? Klimasensitivität? Kipppunkte? Geoengineering?

Wie geht es weiter?

Fünf Meilensteine für Klimamodellierung der nächsten Jahrzehnte.

Was, wenn ...?

Kalibrierte Spekulation über Modellentwicklung und Klimaoutcomes — nach ehrlicher Rückschau auf Prognosefehler in beide Richtungen.

Was nimmst du mit? — Abschluss der Reihe

Sechs Kernideen. Abschlusskurs der Reihe: Reflexion auf den gesamten Arc. Cross-links zu allen acht vorherigen Kursen.